Wahlkampfthesen

TheseStatus
Mehr barrierefreie Wohnungen in zweckmäßiger Größe und möglichst zentrumsnaher Lage
Mehr kleinere Wohneinheiten, die zudem schnell gewechselt werden können
Ältere Menschen sollen die Möglichkeit haben, in ansprechende und altengerechte Wohnungen zu ziehen und die in Willich zahlreich vorhandenen großen Familienhäuser an die jüngeren Familien weiterzugeben
Neue Wohnerfordernisse, also vor allem der barrierefrei erstellte Geschosswohnungsbau, müssen stärker berücksichtigt werden
Die Überbauung weiterer bisheriger Grün- und Ackerflächen auf unserem Stadtgebiet ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken
Keine Erweiterung des Gewerbegebietes in Münchheide über die A 44 hinaus
Kein weiteres Gewerbegebiet in Willich-Nord
Verdichtung bereits bestehender Gewerbegebiete und eine effizientere Flächennutzung
Obligatorische Anhörung örtlicher Natur- und Umweltschutzverbände bei der Stadtplanung
Planungsrechtliche Unterstützung sowie Förderung von Initiativen der Eigentümer und Werberinge etc. durch die Stadt erhöhen
Vorwegeilende Investitionen durch die Stadt in Pflaster und Beton mit der damit verbundenen sehr hohen Belastung unserer ohnehin knappen Haushaltsmittel sind falsch
Ziel muss eine Leistungssteigerung des ÖPNVs sein
Die bessere Vernetzung unserer vier Ortsteile mit Bussen, die Schaffung weitere P+R-Plätze, eine bessere Anbindung des Bahnhofs in Anrath sowie das Einsetzen für eine Verlängerung der Regiobahn nach Willich-Schiefbahn/Neersen und darüber hinaus gehören hierzu
Keine teure Erweiterung der A52 entlang unseres Stadtgebietes auf sechs Spuren
Bessere Bus-Taktung und -Routen, beispielsweise in Wekeln, bedeuten mehr Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer
Die Wegeführung in und aus Wekeln heraus ist den real existierenden Verkehrsverhältnissen anzugleichen und die dortige Fahrtwege-Problematik ist zu lösen
Gegen zusätzliche Starts und Landungen am Düsseldorfer Flughafen
Der Verkehrslandeplatz Mönchengladbach muss endgültig geschlossen werden
Verstärkter Ausbau der Windenergie auf den hierfür geeigneten Standorten unseres Stadtgebiets sowie Repowering bestehender Windräder
Machbarkeit mit der Stadt Mönchengladbach für einen interkommunalen Windpark auf dem wirtschaftlich ohnehin nicht überlebensfähigen Flughafen Mönchengladbach oder auf dem Militärgelände in Rheindalen prüfen
Für den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen in öffentlichen Gebäuden (wie z.B. beim Anrather Gymnasium auf unseren Antrag hin) sowie für die sukzessive Umstellung der Beleuchtungen auf LED
Erhöhung des städtischen Förderprogramms für derartige Maßnahmen um 20.000 EUR auf insgesamt 100.000 EUR pro Jahr
In Neubaugebieten sollen die Energieverbräuche der Gebäude so gering wie möglich gehalten werden
Vergrößerung der bereits beschlossenen Klimaschutzsiedlung prüfen
Für die Wärmeversorgung sind energiesparende Techniken wie die Geothermie sowie die Installation weitere Blockheizkraftwerke u.a. durch die Stadtwerke noch mehr zu verbreiten
Der Anteil der regenerativen Energien am Stadtwerke-Strom soll bis 2020 auf mindestens 40% erhöht werden
Kein Fracking in irgendwie gearteter Form!
Einkaufen direkt beim örtlichen Erzeuger fördern
Anbau und Verfüttern genmanipulierter Pflanzen (Gen-Mais) auf dem Willicher Stadtgebiet verhindern und Aufbringen importierter Gülle unter Beachtung unserer örtlichen Boden- und Grundwasserqualität restriktiv begrenzen
Kein genverändertes Essen im Namen der Stadt an Kinder ausgeben (z.B. in Kitas, OGS, Mensen etc)
Kitas (U3-Plätze) und OGS in Willich weiter bedarfsgerecht ausbauen
„Rhythmisierten Ganztag“ (Mischung von Grundschulklassen und OGS) installieren
Einführung von Mindestqualitätsstandards unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern, Eltern und Kindern, die zukünftig an allen OGS gewährleisten
Elternbeiträge stabil halten, das Verfahren zur Festsetzung der einzelnen Beiträge im Sinne einer größeren Beitragsgerechtigkeit optimieren
Faire Vergütung der Tagesmütter in Willich sichern
Für umfänglichere Busverbindungen auch am Abend und Wochenende
Reizvolle Jugendangebote in Willich festigen
Jugendfreizeiteinrichtungen der unterschiedlichen Träger weiter fördern
Mehr Sozialarbeiter vor Ort, mehr Aktionen wie Konzerte oder Eventspiele
Bestandsgarantie aller Willicher Grundschulstandorte aussprechen
Grundschul-Leistungsstellen attraktiver gestalten, Entlohnungen der Schulleitungen den zusätzlichen Aufgaben angemessen anpassen
Konstruktive Kurs-Kooperationen zwischen den Oberstufen der Gesamtschulen, Gymnasien und des Berufskollegs mit Eltern- und Schülervertretern anbahnen
Schulsozialarbeit erhalten, Anschlussfinanzierung gewährleisten
„Kein Schulabschluss ohne Anschluss“ – auch für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung durch einen breit getragenen „Inklusionsförderverein“ in Willich
Dessen Aufgabe: Einwerbung von Unternehmen/Ausbildungsplätzen, Beratung, Fort- und Weiterbildung von Kita- und OGS-Personal sowie von Einrichtungen der Zivilgesellschaft
Asylplan schaffen! Integration ermöglichen! Beständige Regelungen zu Unterkunft, Schulungen und Freizeitaktivitäten v.a. für Familien, Kinder und Jugendliche treffen. Ressourcen stabil bereitstellen
Engere Vernetzung von städtischem und ehrenamtlichem Personal erreichen
Bargeld statt Gutscheine für Asylbewerber
„Ambulant vor stationär“ – mit Besuchsdiensten, Einkaufshilfen und zusätzlichen ehrenamtlichem Leistungen des Freiwilligenzentrums und der Begegnungsstätten. Unterstützung durch die Stadt.
Soziale und verkehrliche Infrastruktur demografiefest und barrierefrei umbauen
Diverse Wohnformen im Alter begünstigen, Investoren und Ideenhaber flankieren und ein buntes Angebot fördern
Über eine Mini-Klinik, die Fachärzteversorgung und einen bestens organisierten Not- und Rettungsdienst Willich medizinisch zukunftsfest aufstellen
Ärzte-„Versorgungslücke“ verhindern, städtische Wirtschaftsförderung dabei unterstützen
Neue, zentrale Veranstaltungshalle in Alt-Willich realisieren, mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung vor Baubeginn starten
Säle/Hallen in allen vier Ortsteilen im Sinne neuerer Auflagen des Brandschutzes u.Ä. ertüchtigen.
Kultur- und Freizeitangebot für alle großen und kleinen Bürger fortentwickeln, Nachwuchsförderung ausbauen
Darbietungen aus Literaturkursen, Theater- und Kunstarbeitsgemeinschaften der Schulen beispielsweise als „Vorgruppen“ im Rahmen der Schlossfestspiele einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen
Kulturschaffenden Vereinen, Künstlern und engagierten Bürgenr in Form von begleitenden Ausstellungen in Neersener Schaufenstern zusätzliches Engagement ermöglichen und Wertschätzung ausdrücken
Vielfältige Sportangebote erhalten und fördern, Attraktivitätssteigerung der vorhandenen Jugendfreizeitangebote Priorität einräumen
Nutzung der Hallen durch die Sportvereine auch künftig gebührenfrei gestalten
Kooperationen zwischen Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und Sportvereinen ausbauen
Der Schwimmbadbesuch muss für Jugendliche bezahlbar bleiben
Musikschulen und anderweitige Möglichkeiten der Kunstförderung unterstützen, sinnvolle Zusammenarbeit aller Organisationen, Initiativen und Vereine in diesem Bereich intensivieren
Offizielle Städtepartnerschaft mit der lettischen Stadt Smilitene auf den Weg bringen
Wirtschaftsstandort Willich stärken, Betriebe innovativer Branchen, wie Umweltindustrien, ansiedeln, mittelständische Unternehmen bei der Vergabe von Gewerbeflächen fördern, Einnahmen ohne Steuersatzänderung steigern
Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts intensivieren
Der ausgeglichene Haushalt bleibt finanzpolitisches Ziel
Nicht notwendige Bauinvestitionen einsparen und das Verwaltungsmanagement effizienter gestalten
Die Sachinvestitionen sollen langfristig unter den Abschreibungen liegen
Kassenkredite von z.Zt. über 30 Mio EUR bis 2020 vollständig zurückführen
Keine reale Erhöhung der Steuer- oder Abgabenlast für den Durchschnittsbürger
Schwerpunkte zusätzlicher Ausgaben: Bildungsbereich sowie ökologische Investitionen
Die Verwaltungsreform der Neunziger Jahre muss weitergeführt werden
Strukturelle Überprüfung der Verwaltungsaufgaben und der Verwaltungsorganisation ohne Tabu ist notwendig
Fehlentscheidungen, wie die Trennung der Personal- und Finanzabteilungen in einem Dezernat, müssen aus Wirtschaftlichkeitsgründen rückgängig gemacht werden
Bürgerschaft, Politik und Mitarbeiter der Verwaltung sollen gemeinsam eine moderne Stadtverwaltung auf die Beine stellen
Ein weitreichender Online-Service mit hoher Datensicherheit, Bürgernähe durch Stadtteilbüros sowie der Aufbau einer eigenen Organisationseinheit „Beschwerdemanagement“ gehören dazu