Die Willicher GRÜNEN begrüßen das Ergebnis des „Flüchtlingsgipfels“, dass pro Flüchtling demnach künftig 25 Prozent zusätzliche Mittel zur Verfügung stünden, wie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) verkündete. Alsbald wollen die GRÜNEN von der Verwaltung nun errechnen lassen, was dieser Umstand für Willich konkret bedeutet.

Sozialausschuss-Obmann Volker Schubert: „Bei derzeit 217 Flüchtlingen – mehr als die Hälfte Frauen und Kinder – kommt da Einiges zusammen, was wir bei den derzeit hohen Fallzahlen für unser dezentrales Unterbringungskonzept, den Personaleinsatz und die Unterstützung der Ehrenamtler auch dringend benötigen, wenn wir vor Ort die vorbildlichen Qualitätsstandards halten wollen.“

„Auch unser Antrag zur Ausstattung der Flüchtlingsunterkünfte mit WLAN-Hotspots, gekoppelt an den älteren CDU-Antrag zum freien ’stadtweiten‘ Netzzugang generell, kann dadurch finanziert werden. Gerade diejenigen, die einen besonderen Nachteilsausgleich brauchen, bekommen so einen besseren Informationsanschluss an die kulturellen und sprachlichen Normen der Mehrheitsgesellschaft,“ erklärt Ratsmitglied Merlin Praetor die Absicht der GRÜNEN, auf diesem Wege die Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber zu erleichtern.

Für die Beratungen zum Haushalt 2015 kündigen die GRÜNEN weitere integrationspolitische Maßnahmen an.