Der Sozialausschuss hat den Antrag der Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für ein entlastendes Standortkonzept zur Unterbringung von Flüchtlingen einstimmig angenommen. Die Hauptpunkte des Antrages sind die Weiterentwicklung der dezentralen Unterbringung, Vermeidung zusätzlichen Aufwands und weniger Gesprächsstoff rund um Immobilien für Flüchtlinge.

„Wir wollten eine Planung haben, die mögliche Entwicklungen berücksichtigt, wichtig gerade vor dem Hintergrund der Schließung des sogenannten „Moltkedorfes“ und der Diskussionen um das Hotel Hamacher. Darüber hinaus werden finanzielle Fragen mit in den Fokus gestellt. Damit ergeben sich flexible Handlungsspielräume“, erklärt der Obmann der GRÜNEN im Ausschuss, Merlin Praetor, die Absicht des Antrags

Claudia Poetsch, Ratsfrau der GRÜNEN und zuständige Ausschussvorsitzende, hierzu: „Die Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises, die Investitionsplanung der Fachverwaltung und Kämmerei und die mobile Betreuung durch haupt- und ehrenamtliche Kräfte können am Ende zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger optimiert werden. Planvolles Handeln führt auch zur Schonung des Willicher Haushaltes.“