RF: Pressemitteilung
Stefan Berger behauptet in der Pressemitteilung „Grünen-Antrag zur Anbindung der ZARA-Häfen: Phantomdebatte wird in den Deutschen Bundestag getragen“ vom 13. Februar, dass Minister Ramsauer aus guten Gründen die historische Trassenführung des Eisernen Rheins bevorzugt. Nicht erwähnt wird jedoch, dass diese Trassenführung den niederländischen Nationalpark „De Meinweg“ zerschneidet und in Wegberg bis an die Trasse neue Wohnbebauung errichtet wurde. Auch Willich-Anrath würde unter dem zusätzlichen Gütertransitverkehr zu leiden haben. Der historische Eiserne Rhein würde sicherlich den Hafen Antwerpen und eventuell auch den Logistikstandort Duisburg stärken, jedoch können wir keinen Nutzen für den Kreis Viersen erkennen.

Herr Optendrenk spricht sich im Namen der Kreis-CDU für einen Ausbau der Trasse Dülken-Kaldenkirchen aus. Dazu stellt sich aus unserer Sicht die Frage: Will die Kreis-CDU den Hafen Rotterdam und den Logistikstandort Venlo stärken?
Die Position von Grünen und SPD ist eindeutig: wenn schon eine Gütertransitstrecke her muss, dann bitte mit der kleinstmöglichen Belastung für Mensch und Natur. Diese führt nun einmal entlang der Autobahn.
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