Internetanschluss für Asylbewerberunterkünfte

Foto: Till Matthis Maessen

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,
die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt, dass in das durch entsprechenden CDU-Antrag initiierte Prüf- und Umsetzungsverfahren eines öffentlichen WLAN-Netzes auf Willicher Stadtgebiet folgender Sachverhalt aufgenommen wird:
Die Verwaltung prüft die Ausstattung aller Asylbewerberunterkünfte in der Stadt mit WLAN im Hinblick auf den Kostenrahmen (Investitions-, Folgekosten), haftungsrechtliche und sicherheitstechnische Bedingungen sowie eine nachhaltige Praxistauglichkeit einer möglichen WLAN-Einrichtung. Die Verwaltung legt demgemäß übersichtlich dar, in welchem Maße die verschiedenen Unterkünfte jeweils für den Einbezug (Hotspots) in das etwaige „stadtweite“ nutzergebührenfreie WLAN-Netz im Rahmen des CDU-Antrags geeignet erscheinen. Bei Vorliegen günstiger Voraussetzungen schlägt die Verwaltung den politischen Gremien eine entsprechende Beschlussempfehlung vor.
Begründung:
Die Alltagssituation der Flüchtlinge, die zumeist keiner regulären Arbeit nachgehen können, traumatisiert sind und nur langsam in die sprachlichen und kulturellen Standards der Mehrheitsgesellschaft hineinwachsen, kann dadurch erleichtert werden, dass in ihren Wohnungen eine kostenfreie WLAN-Internetnutzung im Rahmen des angedachten „stadtweiten“ freien Netzzugangs möglich wird. Dadurch kann ein erfolgversprechender Brückenschlag zwischen der alten Heimat, Menschen in ähnlichen Lebenslagen und der Willicher Bevölkerung unterstützt werden.
Der Antrag geht auf eine Anregung von Merlin Praetor zurück.