GRÜNE sehen kulturelle Stärkung der Ortszentren als wichtigen Baustein der Stadtentwicklung

DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Willich halten an ihrem Wahlversprechen fest und setzen sich auch künftig für die Stärkung und Belebung der Ortsteile ein. Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Zentren wird unter anderem an der Verweildauer der Besucherinnen und Besuchern gemessen. Ein ausgewogenes Einzelhandelsangebot ist hierfür ebenso maßgeblich wie kulturelle Angebote und ein ansprechendes Gastronomie- und Kneipenangebot.

„Wir werden zum Beispiel weiterhin dafür werben, dass sich wieder ein Kino in Willich etabliert“, so Ratsfrau Claudia Poetsch. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir mit unserem Antrag im Sport- und Kulturausschuss die Verwaltung gebeten die Augen für vereinsmäßiges Engagement in diesem Bereich aufzuhalten und mögliche Immobilien in den Blick zu nehmen.“ Nicole Düser vom privaten Kinoprojekt Lichtspiel-Theater Willich bekräftigt: „Sollte sich ein Objekt für die Fortsetzung unserer Kulturarbeit anbieten, wären wir an offenen Gesprächen mit Politik und Verwaltung sehr interessiert!“

Die GRÜNEN sind davon überzeugt, dass ein Kino eine sinnvolle Ergänzung zum vielfältigen Kulturangebot in Willich ist und dass damit auch Synergieeffekte zur Belebung des Ortskerns einhergehen werden. Poetschs Alt-Willicher Fraktionskollege Dirk Druve weist darauf hin, dass hierfür ganz offensichtlich Bedarf besteht: „Das haben die Besucherzahlen des PopUp-Kinoprojekts Lichtspiel-Theater Willich in den Räumlichkeiten der Stadtschmiede eindeutig gezeigt. Auch das Autokino auf dem Schützenplatz wurde sehr gut angenommen.“

Das wieder leerstehende Gebäude der ehemaligen Alleeschule in Anrath ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ebenso ein wichtiges Thema. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieses Gebäude mit seinem großen Platz und den schönen alten Platanen wieder einer öffentlichen Nutzung zugeführt wird“, kommentiert Claudia Poetsch die Lage. Weiter: „Die Belebung dieser Immobilie im Herzen von Anrath wird sich mit Sicherheit positiv auf die Belebung des gesamten Ortskerns auswirken.“ Hier können sich die GRÜNEN eine Art Kulturzentrum vorstellen mit Räumlichkeiten für Kleinkunst, Ausstellungen, Seminare oder Ähnlichem. Auch Ableger der Kreishochschule oder Kreismusikschule sind als Ankermieter denkbar. Vor allem sollte auch ein gastronomisches Angebot eingeplant werden, das im Sommer den Platz zum Draußensitzen nutzt. „Das wäre eine tolle Location, die auch einen touristischen Mehrwert böte und mit Sicherheit in den Beschreibungen von Radtouren als Ort für einen lohnenswerten Zwischenstopp Erwähnung fände“, ist sich Poetsch sicher.