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Pressemitteilung

Mit Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen wünschen die GRÜNEN sich eine Darstellung der finanziellen Risiken, die sich durch die gestiegenen Zinsen für den städtischen Haushalt ergeben.

Die EZB hatte schon im Juli 2022 die Leitzinsen  um 0,50% angehoben. Am 08. September erfolgte eine weitere deutliche Zinserhöhung in Höhe von 0,75%. Somit sind die kurzfristigen Zinsen bisher insgesamt um 1,25% gestiegen. Weitere Zinserhöhungen sind laut  EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit Blick auf die hohen Inflationsraten nicht auszuschließen. Darüber hinaus haben sich u.a. auch die Renditen der 10jährigen Bundesanleihen erhöht.

 „Aufgrund der Corona-Krise musste die Stadt Willich sogar erhebliche Neukredite aufnehmen. Darüber hinaus sind die Zeiten der ultraniedrigen Zinsen vorbei. Um die erhöhten Zinsbelastungen – auch in den Folgejahren – besser zu verstehen, haben wir eine Anfrage zu den damit verbundenen Kosten an die Verwaltung gestellt.“ erläutert Ratsherr Paul Muschiol. Auch auslaufende Zinsfestschreibungen kann die Stadt Willich nunmehr nicht mehr zum Nulltarif prolongieren.