Symbolbild Mülleimer (Foto: Markus Spiske)

Wer kennt das Gefühl nicht: Beim Wandern oder Joggen ärgert man sich über wilden Müll auf den Straßen, Wegen oder in Gebüschen. Um dieses Ärgernis zu bekämpfen, ist aus den skandinavischen Ländern das „Plogging“ zu uns herübergeweht.

Plogging ist ein zusammengesetztes Wort aus „Plocka“ (schwedisch für Aufheben) und Jogging. Die gemütlichere Variante nennt sich ganz einfach „Müllwandern“. Dabei wird, während man ohnehin unterwegs ist, die Vermüllung der Landschaft reduziert und bekämpft.

Paul Muschiol, Obmann der GRÜNEN in Willich, weist darauf hin, dass „der wilde Müll in unseren Landschaften nicht nur ein Plage, sondern auch eine Bedrohung für die Kleintiere in unserer Heimat ist.“

Es ist daher nur konsequent, sich nicht nur über diesen wilden Müll aufzuregen, sondern auch selber aktiv zu werden. Die GRÜNEN möchten aktiv etwas dagegen unternehmen und unterstützen Bürgerinnen und Bürger, die hier mitmachen wollen.

Hierzu statten die GRÜNEN Interessierte mit einem kostenlosen „Müll-weg-Paket“ aus. Dieses besteht aus einer qualitativ hochwertigen Greifzange, einem Mehrweg-Müllbeutel und Mehrweg-Handschuhen.

Plogging versteht sich dabei nicht als Konkurrenz zur erfolgreichen Leuchtturm-Aktion „Willy Wisch“, sondern als dauerhafte Eränzung. Mehr noch: der gesammelte Müll kann beim Wertstoffhof kostenfrei abgegeben werden.

Die ersten 30 interessierten „Plogger“ können ein kostenloses Starter-Paket (Greifzange, Beutel, Handschuhe) bei plogging@gruene-willich.de bestellen.