Faktencheck Corona-Schutzimpfung

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie treffen uns alle länger und eingreifender, als im vergangenen Frühjahr erwartet wurde. Davon sind alle privaten und beruflichen Lebensbereiche betroffen. Nach wie vor leben wir mit Lockdown-Maßnahmen – ausgehend von den Abstands- und Hygieneregeln, der Maskenpflicht, den Kontaktbeschränkungen, der Homeoffice-Pflicht sowie der in einigen Bundesländern geltenden Sperrstunde und anderem mehr. 

Mit Beginn der Impfungen wächst die Hoffnung – endlich gibt es ein »Licht am Ende des Tunnels«. Im Allgemeinen und im Besonderen in der Gesundheitsbranche steigt die Impfbereitschaft.1) Das ist besonders mit Hinblick auf Erkenntnisse der WHO zu begrüßen, die besagen, dass etwa 10 Prozent der COVID-19-Fälle Angehörige des Gesundheitspersonals sind. Deshalb ist die Priorisierung der Gesundheitsbereiche und Rettungsdienste wichtig.

Es gibt noch keine abgeschlossene Studienlage, in welchem Maß eine Impfung auch die Weiterverbreitung des Virus verhindert. Sicher ist allerdings, dass bei geimpften Personen, die sich dennoch infizieren, eine deutlich herabgesetzte Viruslast besteht. Somit ist das Risiko der Weiterverbreitung herabgesetzt. 

Das Impfzentrum des Kreises Viersen ist in den alten Räumen der Ambulanz im St.-Cornelius-Krankenhaus in Viersen-Dülken entstanden. In dessen Aufbau und Vorbereitung eingebunden war die leitende Krankenhausapothekerin des AKH Viersen, Katrin Müller. Sie zeigt sich nach dem Impfstart sehr zufrieden. In der ersten Priorisierungsstufe konnten alle Impfdosen verimpft werden. 

Ergänzende Impfungen durch Hausärzte erscheinen schwierig. Aus der eigenen beruflichen Erfahrung der Autorin (Krankenschwester, Coach & Supervision DGSv) erscheint der Aufwand für die Einrichtung von »Impfstraßen« bis hin zur anschließenden Beobachtungsphase als erheblich.

Häufige Symptome von Covid-19

Komplikationen von COVID-19

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